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2010-07-27 * Ausgabe 82
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Bühne frei für den Kinder-Kultur-Sommer


Mitmachen kostet nichts – unter diesem Motto steht der Kinder-Kultur-Sommer (KiKS) 2010, der seit Juni läuft. Das komplette Programm findet man im KiKS-Reiseführer: Auf knapp 100 Seiten führt das knallorange Heft durch den Kinder-Kultur-Sommer 2010. Für den Zeitraum von Juni bis September listet der KiKSReiseführer Veranstaltungen von fast 200 Partnern für Kinder und Jugendliche von fünf bis 15 Jahren auf.

Damit man bei diesem Riesen-Angebot nicht den Überblick verliert, ist der KiKS-Reiseführer in acht Themeninseln mit verschiedenen Schwerpunkten aufgeteilt: So erfahren junge Naturfreunde unter der Rubrik „Grünland“, wo sie eine Schafherde in der Stadt finden oder wie die Indianer leben können. Unter der Rubrik „Bilderlust“ werden junge Künstler angeregt, ihren eigenen Comic zu zeichnen oder ein Video zu drehen. Musik-, Tanz- und Theaterangebote für Kids finden sich im Kapitel „Schönlaut“, Sport- und Spielangebote unter dem Stichwort „Spielball“. Wo man Zirkusluft schnuppern und sich selbst als Artist versuchen kann, listet die Rubrik „Schwerelos“ auf.

Zu den großen Attraktionen, die im KiKs-Reiseführer zu finden sind, gehört auch die Spielstadt Mini-München International, die vom 3. bis 21. August im Olympiapark ihre Pforten öffnet. Die Stadt der Kinder feiert in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag. Kinder und Jugendliche von sieben bis 15 Jahren organisieren dort ihre eigenes Stadtleben: Im Einwohnermeldeamt erhalten sie ihren persönlichen Stadtausweis, sie können studieren oder arbeiten und „MiMüs“ verdienen, um im Supermarkt einzukaufen, im Gasthaus zu essen oder ins Kino zu gehen.

Den KiKs-Reiseführer gibt es ab sofort kostenlos in der Stadt-Information im Rathaus, im Jugendinformationszentrum, Herzogspitalstraße 24 sowie in zahlreichen weiteren KiKSReisebüros
(Link http://www.kiksmuenchen.de/index.php?id=35). Ausführliche Informationen zum Programm des Kinder-Kultur-Sommers 2010 findet man auch im Internet unter www.kiks-muenchen.de.

**********AUSGABE 81**********

Millionen-Investitionen für die Bildung
Die Stadt investiert auch in Zeiten stark rückläufiger Gewerbesteuereinnahmen kräftig in die Münchner Schulen – zum Beispiel in die Gymnasien, für die ein umfangreiches Bau- und Sanierungsprogramm geplant ist. Das Maßnahmenpaket mit einem Investitionsvolumen von über 200 Millionen Euro sieht Erweiterungs- sowie Renovierungs- und Umbauarbeiten an zehn Münchner Gymnasien vor.

Darüber hinaus stehen mittel- und langfristig mit den geplanten Neubauten von drei Gymnasien im Münchner Osten, Norden und Westen weitere große Schulbauvorhaben bevor, die einen zusätzlichen Investitionsbedarf in Höhe von rund 165 Millionen Euro auslösen werden. Für das im Münchner Osten an der Friedenspromenade geplante Gymnasium wurde dem Stadtrat im Dezember letzten Jahres bereits das Ergebnis des Realisierungswettbewerbs vorgestellt.

Zusätzlich werden derzeit bereits das Städtische St.-Anna-Gymnasium und das Staatliche Giselagymnasium mit Baukosten von insgesamt rund 40 Millionen Euro erweitert und instandgesetzt. Im Herbst 2009 wurde die umfassende Instandsetzung des Städtischen Schulzentrums an der Quiddestraße mit ebenfalls rund 40 Millionen Euro abgeschlossen.

Auch bei den Berufsschulen wurde in den letzten Jahren ein einzigartiges Investitionsprogramm von rund 260 Millionen Euro realisiert. Damit ist das berufliche Schulwesen Münchens, das seit den Zeiten des legendären Stadtschulrats Georg Kerschensteiner einen international guten Ruf genießt, wieder führend in der Bundesrepublik.

München hat das größte kommunale Schulwesen in Deutschland. Von 344 öffentlichen Schulen in der Landeshauptstadt sind 120 städtisch, darunter 20 Realschulen, 14 Gymnasien und über 80 berufliche Schulen.

Bildung ist jedoch eigentlich Verfassungsauftrag des Freistaats Bayern. Freistaat und Kommunen wirken dabei grundsätzlich in der Weise zusammen, dass der Staat den Personalaufwand und die Kommunen den Sachaufwand für Schulgebäude und Lehrmittel tragen. Allein für den Unterhalt der Schulgebäude wendet die Stadt – zusätzlich zu den umfangreichen Investitionsprogrammen – jährlich rund 38 Millionen Euro auf.

Der Freistaat Bayern leistet dagegen seinen Beitrag für den Personalaufwand der vielen städtischen Schulen höchst unzureichend: Rund 316 Millionen Euro muss die Stadt jährlich für Personalkosten an Schulen aufwenden. Dafür erhält sie vom Freistaat rund 130 Millionen Euro erstattet. Damit verbleibt der Stadt ein stattliches Defizit von 186 Millionen Euro jährlich – da geht es nicht an, dass der bayerische Schulminister sich in der aktuellen Diskussion um mehr Eingangsklassen an Gymnasien aus der Verantwortung stehlen und statt dessen der Stadt zusätzliche Personalkosten zumuten will.

**********AUSGABE 80**********

Wir investieren in Kinderbetreuung und Bildung

Schnulleralarm in München:

Seit Jahren schon können wir laufend neue Geburtenrekorde verzeichnen – und 2009 wurde wieder ein neuer Höchststand erreicht. 14.306 Kinder kamen in München im vergangenen Jahr zur Welt. So viele wurden zuletzt vor dem „Pillenknick“ vor über 40 Jahren geboren.

Diese erfreuliche Entwicklung, mit der München sich deutlich vom bundesweiten Trend sinkender Geburtenzahlen abhebt, ist für die Stadt aber auch eine große Herausforderung: Denn immer mehr Kinder bedeutet auch mehr Bedarf an Betreuungsangeboten. Seit Jahren hat der Ausbau der Kinderbetreuung deshalb höchste Priorität für die Stadt und läuft weiter auf Hochtouren.

1.900 neue Betreuungsplätze für Kinder So kommen zu den derzeit 11.300 Betreuungsplätzen für Kinder bis zum Alter von drei Jahren im laufenden Jahr über 900 neue Krippenplätze in insgesamt 24 Einrichtungen hinzu. Der Versorgungsgrad in dieser Altersgruppe steigt damit von derzeit 28,6 auf über 31 Prozent. Bis zum Jahr 2013 will die Stadt einen Versorgungsgrad von 43 Prozent erreichen.

Für Kinder über drei Jahren werden in diesem Jahr darüber hinaus 775 Kindergarten- und 225 Hortplätze in 15 Kindertageseinrichtungen neu geschaffen. Allein dafür investiert die Stadt rund 33 Millionen Euro.

Kinderbetreuung unter einem Dach
Auch organisatorisch werden die Betreuungsangebote für Kinder, die bisher noch auf das Sozial- und das Schulreferat verteilt sind, in Zukunft zusammengefasst. Zum 1. Januar 2011 wird der neue „optimierte Regiebetrieb Kindertageseinrichtungen“ im Schulreferat seinen Betrieb aufnehmen. Damit erhalten Eltern einen einzigen Ansprechpartner und der Ausbau der Kinderbetreuung kann noch besser koordiniert werden. Die Details der Zusammenführung wird der Stadtrat 2010 festlegen.

Mehr Ganztagsbetreuung an den Schulen
Parallel zum Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen wird auch das Ganztagsangebot an den Münchner Schulen 2010 weiter ausgebaut. Alle städtischen Realschulen und Gymnasien haben bereits bedarfsorientierte Ganztagsangebote. Hier wird der Ausbau insbesondere an den Realschulen nachfrageorientiert fortgesetzt.

Um die Einrichtung von Ganztagsklassen auch an staatlichen Grund-, Hauptund Förderschulen zu fördern, stellt die Stadt zudem pro Klasse 20.000 Euro zur Verfügung. Hier ist aber vor allem der Freistaat selbst gefordert, endlich mehr Ganztagszüge einzurichten. An den 130 staatlichen Münchner Grundschulen werden derzeit nur neun Ganztagszüge angeboten.

73 Millionen Euro für Schulbauten
Neben den Betreuungsangeboten selbst erfordert auch der Unterhalt und der Ausbau von Schulgebäuden erhebliche Investitionen. Für Erweiterungen, Sanierungen und Umbauten gibt München 2010 insgesamt rund 73 Millionen Euro aus. Allein die Erweiterung und Generalinstandsetzung des Giselagymnasiums und des St. Anna-Gymnasiums, die heuer abgeschlossen werden, kosten jeweils rund 19 Millionen Euro. Für das geplante neue Gymnasium im Münchner Norden, auf dem Gelände der ehemaligen Kronprinz-Rupprecht-Kaserne, will die Stadt noch heuer die nötigen Flächen erwerben.

**********AUSGABE 79**********

Die Münchner Tram – ein Erfolgsmodell
Die Münchner Tram zieht immer mehr Fahrgäste an und bietet ihnen immer mehr: größere Platzkapazitäten, mehr Komfort, mehr Schnelligkeit, zusätzliche Strecken.

Bis 2011 investiert die MVG, die Verkehrsgesellschaft der Stadt München, gut 40 Millionen Euro in den Wagenpark. Er wird durch 14 neue Züge vom Typ Variobahn ergänzt bzw. teilweise ersetzt. Vier Variobahnen werden bereits in den nächsten Wochen ausgeliefert bzw. in Betrieb genommen. Weitere zehn Züge kommen 2011. Damit wächst der Trambahn-Wagenpark auf 102 Züge an, die zusammen mehr als 18.000 Plätze bieten – gut 15 Prozent mehr als jetzt. Die Variobahnen eignen sich aufgrund ihrer großen Kapazität von ca. 220 Plätzen vor allem für Linien mit einem hohen Fahrgastaufkommen.

Die Variobahn bietet Komfort und angenehmes Ambiente. Besondere Merkmale der Münchner Variobahn sind die sechs breiten Türen, große Fensterflächen, große Mehrzweckräume auch für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer. Barrierefreiheit
wird selbstverständlich groß geschrieben, auch die Orientierungsmöglichkeit für sehbehinderte Fahrgäste im Innenraum wurde verbessert.

Für die Neubeschaffung waren mehrere Gründe ausschlaggebend. Die Fahrgastzahlen steigen, das seit Mitte der 90er Jahre modernisierte und wieder erweiterte Trambahnnetz wird zunehmend von seinem eigenen Erfolg überrollt.

Insbesondere in den letzten Jahren – nach Abschluss der sehr erfolgreichen Tram-Beschleunigung – hat die Nachfrage
stetig zugenommen. Die Zahl der Kunden stieg allein in den letzten fünf Jahren, also seit 2004, um rund 10 Prozent. Seit 2007 zählt die Tram wieder mehr als 90 Millionen Fahrgäste pro Jahr. Angesichts dieses großen und wahrscheinlich weiter wachsenden Kundenzuspruchs braucht die MVG mehr und auf einigen Linien größere Fahrzeuge.

Im Dezember 2009 geht die neue Tramlinie 23 in Betrieb, mit der die Parkstadt Schwabing einen attraktiven ÖPNVAnschluss erhält. Die neue, etwa drei Kilometer lange Linie verläuft von der Münchner Freiheit zum Frankfurter Ring. Über den Mittleren Ring führt eine 84 Meter lange Tragseilbrücke mit Pylon, die neben der Straßenbahn auch Fußgängern und Radfahrern Raum bietet.

Ab 2011 soll die Straßenbahn zwischen Bogenhausen und St. Emmeram fahren, das sind ca. 4,3 Kilometer neue Trambahnstrecke. In der jetzigen Fahrzeug-Neubeschaffung sind zunächst diese beiden neuen Linien berücksichtigt. Für
2013 ist dann die Verlängerung der Tram 19 zum Pasinger Bahnhof vorgesehen (ca. 700 Meter). Weitere Projekte stehen auf der Agenda, nämlich die Westtangente (vom Romanplatz über Laim zur Aidenbachstraße), die Nordtangente (die Neuhausen mit Schwabing und Bogenhausen verbindet, inklusive des Englischen Gartens) und möglicherweise die Verlängerung der Linie 19 über Neuaubing nach Freiham.

Nachdem manche sie bereits aufs Abstellgleis stellen wollten, erlebte und erlebt die Tram in München in meiner Amtszeit eine Renaissance. Und mit der Wertschätzung der Tram steht München nicht allein: Auch in vielen europäischen Großstädten, die noch vor einigen Jahrzehnten die Trambahn aus ihrem Stadtbild verbannt hatten, steht der Neubau von Trambahnlinien inzwischen wieder auf der Tagesordnung.

**********AUSGABE 78**********

Die Stadtsparkasse – erfolgreich und sozial engagiert
Während andere Banken mit Milliardenhilfen des Staates gerettet werden müssen, konnte die Münchner Stadt-sparkasse im vergangenen Jahr – mitten in der größten Bankenkrise – Rekordgewinne verzeichnen. Verunsicherte Kunden anderer Geldinstitute entdeckten die Sparkasse mit ihrer seriösen Anlagepolitik als sicheren Hort in unsicheren Zeiten; die Einlagen der Sparkassenkunden stiegen im Jahr 2008 um 800 Millionen Euro auf 11,9 Milliarden. Trotz der weltweiten Finanzkrise erzielte das städtische Kreditinstitut so bereits zum zweiten Mal in Folge das beste Ergebnis seit Bestehen des Unternehmens. Das Betriebsergebnis des Rekordjahres 2007 konnte nochmals um 13 Prozent gesteigert werden. Davon profitieren nicht nur die mittlerweile 830.000 Kunden des Geldinstituts, sondern alle Münchner. Denn die Stadtsparkasse ist im wahrsten Sinne des Wortes „Die Bank unserer Stadt“. Sie ist nicht nur ein wichtiger Gewerbesteuerzahler, sondern hat im vergangenen Jahr auch knapp vier Millionen Euro an Gewinnen an die Stadt ausgeschüttet, die nun für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung stehen. Doch die Stadtsparkasse engagiert sich auch ganz direkt zum Wohl der Stadtgesellschaft. Mit fünf Stiftungen fördert sie Kultur, Straßenkunst, Altenhilfe, Kinder und Jugendliche sowie sozial Bedürftige in der Stadt. Die Stiftungen sind mit insgesamt rund 29 Millionen Euro Kapital ausgestattet, die Zinserträge kommen sozialen und gemeinnützigen Projekten zugute. Insgesamt 240 Projekte und Einrichtungen haben die Stadtsparkasse und die von ihr gegründeten Stiftungen im Jahr 2008 unterstützt – mit 4,8 Millionen Euro an Spenden und Sponsorengeldern.

Nach der jüngsten Stiftung „Soziales München“, die die Stadtsparkasse anlässlich des 850. Stadtgeburtstages im vergangenen Jahr eingerichtet und mit zehn Millionen Euro Kapital ausgestattet hat, macht das Kreditinstitut der Stadt nun erneut ein besonderes Geschenk: Zum zehnjährigen Jubiläum der Stiftung Straßenkunst der Stadtsparkasse finanziert diese als alleiniger Förderer ein Museum im Alten Südfriedhof. Die ehemalige Aussegnungshalle wird zum Ausstellungsraum für wertvolle Skulpturen, Bronzetafeln und Büsten umgestaltet, die aus den Beständen des Friedhofs stammen und Besuchern einen Blick auf die Geschichte Münchens ermöglichen. Denn der Alte Südfriedhof mit seinen zahlreichen Gräbern bekannter Persönlichkeiten der Stadtgeschichte ist ein bedeutsames kunst- und kulturhistorisches Denkmal. Für die Sanierung der Halle hat die Stiftung Straßenkunst 70.000 Euro zur Verfügung gestellt. Weitere 80.000 Euro fließen in die Ausgestaltung des Museums, das im Herbst eröffnet werden soll. Mit ihrer großartigen Unterstützung der Münchner Kulturszene, der Kunst im öffentlichen Raum, aber auch der Senioren sowie der Kinder und Jugendlichen ist die Stadtsparkasse München eines der stifterisch engagiertesten Unternehmen in Deutschland! Dieses gesellschaftliche Engagement – auf der Grundlage soliden Wirtschaftens – macht deutlich, wie wichtig der Erhalt des Geschäftsmodells der öffentlich-rechtlichen Sparkassen für uns alle ist.

**********AUSGABE 77**********

Die U-Bahn auf Erfolgskurs
U-Bahn, Bus und Tram sind bei den Münchnern als Verkehrsmittel so gefragt und beliebt wie nie. Das zeigen beeindruckend die jüngsten Fahrgastzahlen, die die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) jüngst veröffentlicht hat: Mehr als 480 Millionen Fahrgäste haben im vergangenen Jahr die öffentlichen Verkehrsmittel der MVG genutzt. Das ist wieder ein neuer Fahrgast-Rekord - der fünfte in Folge!

Besonders beliebt ist bei den Münchnern die U-Bahn. Sie ist das am meisten genutzte öffentliche Verkehrsmittel. Rund 349 Millionen Fahrgäste waren 2008 mit ihr unterwegs, 13 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Das zeigt, wie richtig und wichtig es war, dass die Stadt den öffentlichen Nahverkehr seit Jahren konsequent ausbaut. Seit meinem Amtsantritt 1993 ist das Münchner U-Bahn-Netz von knapp 65 auf über 100 Kilometer angewachsen. 13 neue U-Bahnstrecken mit knapp 40 Kilometern Länge und 30 neue U-Bahnhöfe wurden seitdem eröffnet. Die U6 fährt mittlerweile bis Garching, die U1 und die U3 wurden bis zum Olympia-Einkaufszentrum verlängert - um nur einige Beispiele aus der jüngeren Zeit zu nennen.

Und die Stadt investiert weiter in den Ausbau des U-Bahnnetzes. So konnte im Mai Richtfest gefeiert werden für die Verlängerung der U3-Nord vom Olympia-Einkaufszentrum bis Moosach. Wenn alles weiter wie geplant läuft, wird Ende 2010 die erste U-Bahn auf der neuen Strecke zum Bahnhof Moosach fahren. Den rund zwei Kilometer langen neuen Streckenabschnitt werden nach Schätzungen der MVG 38.000 Fahrgäste pro Tag nutzen. Sie erhalten damit nicht nur eine optimale Verkehrsanbindung vom Münchner Norden in Richtung Olympiapark, Schwabing und Innenstadt. Am Kreuzungsbahnhof Olympia-Einkaufszentrum entsteht zudem eine neue Umsteigemöglichkeit zur U1.

Der Bahnhof Moosach entwickelt sich mit der Verknüpfung von U- und S-Bahn durch die neue Linie zu einem zukunftsweisenden Verkehrsknotenpunkt. Denn die verlängerte U3 hat hier direkten Anschluss an die Flughafenlinie S1. Damit verkürzt sich nicht nur für die Bewohner des Münchner Nordens die Fahrtzeit zum Flughafen deutlich, sondern der neue Bahnhof Moosach sorgt so auch für die direkte Vernetzung von Olympiapark und Flughafen - ein weiteres Plus für Münchens Olympia-Bewerbung.

In Planung befinden sich derzeit die Verlängerung der U4 vom Arabellapark nach Englschalking und die Verlängerung der U6 vom Klinikum Großhadern nach Martinsried.

Verschiedene weitere Optionen werden noch untersucht, so die Verlängerung der U5 vom Laimer Platz nach Pasing und der Bau einer U-Bahn-Tangente, die die Linien U6 und U2 zwischen den Bahnhöfen Fröttmaning und Am Hart verbindet. Auch eine zusätzliche U-Bahn-Strecke zwischen Implerstraße und Münchner Freiheit ist auf längere Sicht vorstellbar.

Das Kernproblem des unterirdischen Schienenverkehrs ist aber die Überlastung der S-Bahn-Stammstrecke, die an ihre Kapazitätsgrenzen stößt und eine beachtliche Störanfälligkeit aufweist. Die 2. Stammstrecke, die der Freistaat Bayern nach jahrelanger Diskussion seit einem Jahrzehnt verspricht und seit einer Untersuchung im Jahr 2001 mit Zustimmung und Unterstützung der Stadt vorantreibt, muss jetzt ohne jede weitere Verzögerung realisiert werden. Nur so ist eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte des Öffentlichen Nahverkehrs in München möglich. Zum Glück hat man sich in den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren nicht durch die hohen Kosten vom Tunnelbau für U-Bahn und S-Bahn abhalten lassen. Andernfalls würde München heute in Lärm und Qualm ersticken!

**********AUSGABE 76**********

Die Stadt fördert Existenzgründer
Die Stadt unterstützt Existenzgründer seit vielen Jahren durch finanzielle Förderung, Räume und Beratung. Dies hat zur gesunden Münchner Wirtschaftsstruktur mit ihrem speziellen Mix aus großen Unternehmen und Global Playern, aber auch vielen kleineren und mittleren Betrieben aus den unterschiedlichsten Handwerks-, Wirtschafts- und Technologiezweigen beigetragen. Diese „Münchner Mischung“ hat sich schon in früheren Krisenzeiten als besonders stabil und robust erwiesen. Denn neue Arbeitsplätze entstehen vor allem in mittelständischen Unternehmen und durch erfolgreiche Unternehmens-gründungen.

Seit über zehn Jahren ist das Münchner Existenzgründungs-Büro (MEB), eine Kooperation der Stadt mit der IHK für München und Oberbayern, als zentrale Anlaufstelle für Fragen zu Gründungs-formalitäten, Rechtsformwahl, Unternehmenskonzept, öffentlichen Finanzierungshilfen, Gründungsnetzwerken und Gründungszentren unterstützend tätig. Seitdem gab es über 169.000 Kundenkontakte, etwa 14.000 intensive Beratungsgespräche mit Gründungswilligen wurden geführt. Eine 2007 durchgeführte Auswertung hat ergeben, dass 59 Prozent der 600 befragten, im MEB beratenen Unternehmen tatsächlich gegründet wurden und insgesamt 1.880 Arbeitsplätze geschaffen hatten.

Mit dem Förderprogramm „München-Fonds“, das 1998 ins Leben gerufen wurde, haben die Stadt und die Stadtsparkasse darüber hinaus bereits über 129 Existenzgründern den Sprung in die Selbständigkeit ermöglicht. Auch die gründerfreundliche Geschäftspolitik der Stadtsparkasse, die 1993 ein eigenes ExistenzgründungsCenter eingerichtet hat, hilft, ein günstiges Klima für neue Jobs in München zu schaffen.

Das Münchner Gewerbehofnetz, das seit mehr als 25 Jahren dem produzierenden Gewerbe und dem Handwerk innenstadtnahe Flächen zur Ansiedlung anbietet, wird weiter ausgebaut. Kürzlich konnte ich den Grundstein für den neuen Gewerbehof Laim legen, in den die Stadt rund 30 Millionen Euro investiert. Bislang stehen in sieben städtischen Gewerbehöfen 87.000 Quadratmeter für rund 330 kleine Handwerks- und Gewerbebetriebe zur Verfügung. Der neue Gewerbehof Laim wird dieses Angebot ab 2011 um 11.000 Quadratmeter Mietfläche für 50 Betriebe erweitern - ein Musterbeispiel an praktizierter Mittelstandsförderung.

Im vergangenen Jahr wurde zudem das neue Münchner Technologiezentrum eröffnet. In enger Zusammenarbeit mit den Stadtwerken im Technologiepark M-Campus errichtet, bietet es innovativen Gründern aus der High-Tech-Branche eine Plattform für einen erfolgreichen Start. Im ersten Bauabschnitt werden rund 50 Unternehmen in ihrer Gründungsphase umfangreich unterstützt. Die integrierte „Munich Touch-down Base“ stellt ansiedlungswilligen ausländischen Unternehmen im Rahmen des „Munich Business Welcome Packages“ ein Raum- und Betreuungsangebot für die erste Marktsondierung in München zur Verfügung.

Im Konjunkturtief ist für die gesamte Wirtschaft von großer Bedeutung, dass die städtischen Investitionen weiter auf hohem Niveau bleiben. Gerade in der Krise tragen öffentliche Aufträge dazu bei, Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen. Die Stadt investiert dieses Jahr über 600 Millionen Euro, zum Beispiel in Schulgebäude und Kindertagesstätten, öffentlichen Nahverkehr oder das städtische Wohnungsbauprogramm, im nächsten Jahr sind sogar über 700 Millionen Euro vorgesehen.


**********AUSGABE 75**********

Die Münchner Stadtpolitik schafft Integration
Die Münchner Integrationspolitik ist auf einem guten Weg. Das hat kürzlich auch die Studie „Zur Lage der Integration in Deutschland“ des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung bestätigt, in der München unter 20 deutschen Großstädten den Spitzenplatz belegte. Dies liegt zum einen an der vergleichsweise guten wirtschaftlichen Situation in München, die es auch Migranten leichter macht, Arbeit zu finden, die zu höheren Bildungsabschlüssen motiviert und gut Qualifizierte anzieht. Zum anderen aber tut auch die Stadt München seit langem viel für Integration und interkulturelle Öffnung:

Im vom Stadtrat beschlossenen Integrationskonzept bekennt sich München zu seiner kulturellen Vielfalt und fördert aktiv die Chancengleichheit. Ein Jahr lang wurde der Entwurf unter großer Beteiligung der Bevölkerung öffentlich diskutiert.Zahlreiche Programme tragen zur Integration von Migranten in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt bei, zum Beispiel „Mova Plus“, das Betriebe mit Inhabern ausländischer Herkunft dabei berät, Ausbildungsplätze einzurichten und Azubis zu betreuen. Seit dem Start vor zehn Jahren wurden 2.200 Unternehmen angesprochen, in 155 Firmen konnte jeweils mindestens ein Ausbildungsplatz eingerichtet werden.

Das Schulreferat und das Sozialreferat beginnen so früh wie möglich mit Sprachförderung und Sprachstandsanalyse in Kinderkrippen und Kindergärten. Die Stadt setzt dafür zusätzliches und besonders geschultes Fachpersonal ein.

Neben einer Reihe von weiteren Maßnahmen werden in den nächsten Jahren alle etwa 1.850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 13 Sozialbürgerhäuser interkulturelle Fortbildungen besuchen.

Vom Personal- und Organisationsreferat werden unabhängig vom Ausbildungsberuf alle städtischen Nachwuchskräfte im Rahmen der Projektreihe „Vielfalt macht's möglich“ in interkultureller Kompetenz geschult.

Das städtische Sportamt realisiert ein eigenes Konzept „Integration durch Sport“, in dessen Rahmen unter anderem Pilotprojekte mit dem Sportintegrationspreis der Stadt prämiert und unterstützt werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gewinnung und Ausbildung von Migrantinnen als Sportassistentinnen, da Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund in den Sportvereinen stark unterrepräsentiert sind.

Zum Schuljahr 2008/2009 wurde in jeweils zwei Münchner Schulen islamischer und alewitischer Religionsunterricht eingeführt.

2010 gibt es den ersten Münchner Integrationsbericht, der in einem dreijährigen Rhythmus über Fortschritte, Lücken und Handlungsbedarf unterrichtet.

Menschen aus über 180 Ländern leben in unserer Stadt. Über 36 Prozent der Münchnerinnen und Münchner haben Migrationshintergrund, das heißt, sie selbst sind oder ein Elternteil ist zugewandert. Im Zeitalter der Globalisierung ist es die wichtigste Aufgabe der Stadtpolitik, für den Zusammenhalt der Stadtgesellschaft zu sorgen und ein Miteinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion, Lebensstile und Einkommensgruppen zu ermöglichen. Nach diesen Grundsätzen handelt die Münchner Stadtpolitik, von der Stadtplanung bis hin zur Unterstützung für den Bau von Gotteshäusern auch für Mitbürger nicht christlichen Glaubens.

**********AUSGABE 74**********

Das Jahr 2009 bringt große Verkehrsprojekte
Das U-Bahnnetz wächst weiter: Im Frühjahr wird Richtfest gefeiert für die neue U-Bahnlinie U3 Nord nach Moosach. Ab dem Jahr 2010 fährt die U3 dann bis zum S-Bahnhof Moosach und schafft so viele neue Verbindungen für die Bewohner des Münchner Nordwestens.

Im Herbst 2009 wird die Modernisierung des U-Bahnhofs Münchner Freiheit abgeschlossen. Bahnsteigebene und Sperrengeschoss erhalten ein vollkommen neues Erscheinungsbild. Zudem werden die Bahnsteige um einige Zentimeter erhöht, um den Zustieg für Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität zu erleichtern. Ein neues Blinden-Leitsystem kommt sehbehinderten Fahrgästen zugute. Die Modernisierung und der barrierefreie Ausbau der U-Bahnhöfe Neuperlach Süd und Freimann wird voraussichtlich ebenfalls 2009 vollendet.

Tram 23 fährt in die Parkstadt Schwabing
Vom U-Bahnhof Münchner Freiheit zur Parkstadt Schwabing fährt ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2009 die neue Tramlinie 23. Die rund drei Kilometer lange Neubaustrecke verfügt über sieben Haltestellen. Für alle Beschäftigten und Bewohner der Parkstadt Schwabing entsteht damit eine attraktive Verkehrsanbindung zum gesamten U-Bahnnetz.

Bereits beschlossen hat der Stadtrat auch die Verlängerung der Tram zwischen Effnerplatz und St. Emmeram. 2009 wird mit ersten vorbereitenden Bauarbeiten begonnen. Für die Tram-Westtangente durch die Fürstenrieder Straße und die Verlängerung der Linie 19 zum Pasinger Bahnhof laufen die Planungen weiter.

Verkehr kann durch den Tunnel Ost rollen
Für den Verkehr freigegeben werden kann in diesem Sommer der Tunnel Mittlerer Ring Ost an der Richard-Strauss-Straße. Nach dem Petueltunnel im Norden ist damit auch der Tunnelbau im Osten abgeschlossen. Unmittelbar anschließend beginnen dann die Aushubarbeiten für den Tunnel Mittlerer Ring Süd-West am Luise-Kiesselbach-Platz. Die Ausführungsgenehmigung für dieses nächste Tunnel-Großprojekt ist noch im Frühjahr zu erwarten.

Zweite S-Bahn-Stammstrecke ist in Planung
Mit dem Stand der Planungen für die zweite S-Bahn-Stammstrecke zwischen Ostbahnhof und Laim beschäftigt sich der Stadtrat voraussichtlich im Februar. Für die Abschnitte 1 - West mit der Haltestelle Hauptbahnhof und 2 - Mitte mit der Station Marienhof wird das Eisenbahnbundesamt 2009 Planfeststellungs-beschlüsse erlassen. Für den Abschnitt 3 - Haidhausen wird das Planfeststellungsverfahren eingeleitet.

Bessere Flughafenanbindung
Nach dem endgültigen Aus für den Transrapid will die Staatsregierung jetzt endlich eine Machbarkeitsstudie für eine bessere Schienenverkehrsanbindung des Flughafens vorlegen.

Aus städtischer Sicht sprechen unverändert alle Argumente für einen Ausbau der S8, weil eine zweite S-Bahn-Stammstrecke zwischen Haupt- und Ostbahnhof ohnehin gebaut werden muss und weil die Untertunnelung der S8 zwischen Ostbahnhof und Englschalking große Chancen für den Münchner Osten eröffnen würde: S-Bahnverkehr und Güterverkehr würden endlich getrennt, die Lärmprobleme an der Oberfläche beseitigt und der Autoverkehr von der kreuzenden S-Bahn an der Oberfläche befreit. Demgegenüber formiert sich gegen den Ausbau der S1 über Moosach bereits heftiger Widerstand, weil dieser Ausbau für die Anwohner mit noch mehr Lärmbelästigung und für den kreuzenden Autoverkehr mit noch längeren Schließungszeiten der Bahnschranken verbunden wäre.


**********AUSGABE 73**********

Münchner Geburtenzahlen auf Rekordhöhe
Schon vor Jahresende zeichnet sich bei den Geburten in München – nach dem Rekordjahr 2007 – erneut ein neuer Höchststand ab. 13.120 Geburten wurden in den ersten elf Monaten registriert, damit könnte 2008 erstmals seit den 70er Jahren wieder die 14.000-Marke bei den Geburtenzahlen überschritten werden. Mittlerweile haben wir das achte Jahr in Folge einen Geburtenüberschuss zu verzeichnen, nachdem zuvor drei Jahrzehnte lang in München die Zahl der Sterbefälle die Zahl der Geburten überwog! Diese spektakuläre Trendwende dürfte auch mit der familienfreundlichen Politik der Stadt zusammenhängen:

• Die Stadtratsmehrheit hat der Kinderbetreuung seit 1990 Priorität eingeräumt. Seither wurden rund 5.200 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren, 13.513 neue Kindergartenplätze,3.086 Hortplätze und 1.915 Tagesheimplätze an Grundschulen geschaffen. Besonders das Krippenangebot ragt heraus: Fast die Hälfte aller Krippenplätze Bayerns gibt es in München, bis Ende 2011 sollen hier zusätzliche 8.000 Betreuungsplätze geschaffen werden.

• München ist eine Schulstadt. Zusätzlich zum regulären staatlichen Angebot gibt es 120 weiterführende städtische Schulen.

• Städtische Programme bieten speziell Familien preiswerten Wohnraum. Ein Beispiel ist das "München-Modell", mit dem die Stadt Miet- und Eigentumswohnungen vorzugsweise für Familien mit mittlerem Einkommen fördert.

• Die Stadt bietet Kindern über 650 öffentliche Spielplätze. Allein in den vergangenen zehn Jahren wurden insgesamt rund 140 Spielplätze neu geschaffen.

• Das Angebot in der Kinder- und Jugendkultur, im Sport und den städtischen Bibliotheken ist vorbildlich, unter www.pomkie.de bietet die Stadt ein eigenes Internet-Portal für Kinder an.

• Das städtische Ferienprogramm für Münchner Kinder und Jugendliche konnte im vorletzten Jahr bereits sein 50-jähriges Bestehen feiern.

• Neu eingeführt wurde dieses Jahr der Münchner Familienpass. Er ist die ideale Ergänzung zum beliebten Münchner Ferienpass und beinhaltet mehr als 100 Freizeit- und Rabattangebote für Münchner Familien. Er wird von der Landeshauptstadt München mit jährlich 60.000 Euro und der Sparda-Bank München mit 75.000 Euro finanziert. Münchens Attraktivität, auch für Familien, ist kürzlich erst durch eine Bevölkerungsprognose der BertelsmannStiftung bestätigt worden: Demnach steht München bis zum Jahr 2025 nicht nur ein großer Bevölkerungsanstieg bevor, sondern es wird auch ein Anwachsen des Geburtenüberschusses erwartet.

Der Studie zufolge wird 2025 die Münchner Bevölkerung wesentlich jünger sein als im Bundesdurchschnitt – jeder bzw. jede zweite soll dann unter 41 Jahre alt sein (Bundesdurchschnitt 47 Jahre). Eine Millionenstadt mit dichter Bebauung und großem Verkehrsaufkommen ist nicht immer ein Kinderparadies. Aber es wird viel getan, um Kinder und Familien in ihrem Alltag zu unterstützen und sie zu ermutigen, die unzweifelhaften Vorzüge zu nutzen, die ein urbanes Umfeld eben auch bietet-wie die kontinuierlich steigenden Geburtenzahlen zeigen, offensichtlich mit Erfolg!

**********AUSGABE 72**********

Vorfahrt für U-Bahn, Tram und Busse
U-Bahn-Netz auf über 100 Kilometer angewachsen


In den vergangenen 15 Jahren konnte das Münchner U-Bahn-Netz von knapp 65 auf über 100 Kilometer ausgebaut und 30 neue U-Bahnhöfe eröffnet werden. Im einzelnen handelt es sich dabei um folgende Streckenverlängerungen:

* 1993: U 6 zum Klinikum Großhadern
* 1993: U 2 zur Dülferstraße
* 1994: U 6 nach Fröttmaning
* 1995: U 6 bis Garching-Hochbrück
* 1996: U 2 bis Feldmoching
* 1997: U 1 zum Mangfallplatz
* 1998: U 1 zum Westfriedhof
* 1999: U 2 zur Messestadt Ost
* 2003: U 1 zum Georg-Bauchle-Ring
* 2004: U 1 bis Olympia-Einkaufszentrum
* 2005: U 6 Bahnhof-Erweiterung
Fröttmaning
* 2006: U 6 bis Garching-
Forschungszentrum
* 2007: U 3 bis Olympia-Einkaufszentrum

Und mit dem Tunnelanstich zur Verlängerung der U3 vom Olympia-Einkaufszentrum nach Moosach wurde bereits der Startschuss für einen weiteren Ausbau gegeben. Bis 2010 soll der neue Streckenabschnitt mit zwei Bahnhöfen fertig sein.

Renaissance der Tram
Aber nicht nur das U-Bahnnetz ist kräftig gewachsen, auch das Trambahnnetz wurde ausgebaut. Nachdem die Tram Anfang der 1980er Jahre bereits aufs Abstellgleis geschoben werden sollte, erlebte sie im letzten Jahrzehnt eine Renaissance: 1996 haben wir die bereits eingestellte Linie 17 mit einer 4,3 Kilometer langen Neubaustrecke vom Hauptbahnhof zum Romanplatz wieder in Betrieb genommen; 1997 kam die Neubaustrecke der Linie 15/25 vom Ostfriedhof zum Max-Weber-Platz hinzu. Heute hat das Münchner Trambahnnetz eine Länge von 71 Kilometern, auf denen zehn Linien unterwegs sind.

Und das Angebot wächst weiter: Zur Zeit laufen die Bauarbeiten für die neue Linie 23, die vom kommenden Jahr an die Parkstadt Schwabing mit der Münchner Freiheit verbinden wird. Als nächste Neubaustrecke soll dann die Tram zwischen Effnerplatz und St. Emmeram folgen. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2010 geplant, ab Frühjahr 2011 soll die 4,3 Kilometer lange Strecke dann Bogenhausen und Oberföhring mit neun neuen Haltestellen erschließen.

Die Zahl der Trambahn-Fahrgäste ist mit dem Ausbau des Streckennetzes deutlich gestiegen: Von 1993 bis 2008 gewann die Tram 18 Millionen Fahrgäste hinzu auf heute 91 Millionen - ein Plus von 24 Prozent! Mit verantwortlich für diesen Boom dürfte neben dem Streckenausbau auch die kontinuierliche Modernisierung des Wagenparks und die Beschleunigung sämtlicher Trambahnlinien seit 1994 sein. Insgesamt wurden 90 neue Straßenbahnzüge angeschafft, zuletzt 20 „Tram-Vierteiler“ mit Platz für 218 Fahrgäste. Und dank der Tram-Beschleunigung fährt man auf allen Linien auf der „grünen Welle“.

Busse auf der Überholspur
Auch immer mehr MVG-Busse haben heute durch entsprechende Ampelschaltungen und eigene Busspuren Vorfahrt – und wie der Tram-Fuhrpark wurde auch die Busflotte der MVG in den vergangenen Jahren runderneuert: Alle 229 Niederflur-Busse sind mittlerweile behindertengerecht ausgestattet und verfügen über besonders schadstoffarme Motoren mit Partikelfilter.

Das Busnetz der MVG umfasst mittlerweile eine Strecke von 458 Kilometern mit 889 Haltestellen. Ergänzt wird es seit 1994 durch das Angebot der Nachtlinien, das aus acht Bus- und vier Trambahn-Linien besteht und ein Netz von 145 Kilometern bedient. So kommen Nachtschwärmer von fast allen Kneipen und Discos, Theatern und Kinos sicher nach Hause.


**********AUSGABE 71**********

Gute Noten für guten Service
Ein besserer Service für die Bürgerinnen und Bürger ist ein wesentliches Anliegen der Münchner Stadtpolitik. Ein wichtiges Reformprojekt ist hier die Dezentralisierung der sozialen Leistungen, die mit dem kürzlich eröffneten Sozialbürgerhaus Ramersdorf-Perlach erfolgreich abgesch-lossen werden konnte. In allen 13 Sozialregionen der Stadt gibt es nun mit den Sozialbürgerhäusern eine wohnortnahe Anlaufstelle, die fast alle Sozialleistungen unter einem Dach bündelt und den Bürgerinnen und Bürgern umständliche „Gänge von Pontius zu Pilatus“ erspart.

Im Sozialbürgerhaus arbeiten sozialpädagogische Fachkräfte, Verwaltungskräfte, Arbeitsvermittler des Sozialreferats und der Agentur für Arbeit München zusammen und bieten insgesamt 33 verschiedene städtische Leistungen von wirtschaftlichen Hilfen über Erziehungs-angebote bis zu Beratungsleistungen. Informationen und Kontaktdaten zu den 13 Sozialbürgerhäusern finden sich auf www.muenchen.de/sbh.

Auch das Dienstleistungsangebot des Kreisverwaltungsreferats wurde in den vergangenen Jahren gebündelt. Seit 2002 bietet das erste Bürgerbüro in der Ruppertstraße zahlreiche Serviceleistungen der Kreisverwaltung an einem Schalter, fünf weitere Bürgerbüro-Außenstellen sind inzwischen dazu gekommen.

Darüber hinaus wurde im Pasinger Rathaus das erste Bürgerzentrum Münchens eröffnet, das aus einem Bürgerbüro und einem Sozialbürgerhaus besteht. 2003 hatte die neue Kfz-Zulassungsstelle mit erheblich verbessertem Service ihre Pforten geöffnet.

Daneben gibt es rund 40 städtische Beratungs- und Servicestellen: vom Veranstaltungs- und Versammlungsbüro im KVR über die Bürgerberatung des Oberbürgermeisters, die Beschwerdestelle für Probleme in der Altenpflege, das BewerbungsCenter, das Münchner Existenzgrün-dungsbüro (MEB), den PlanTreff, die München-Information, das Statistische Auskunftsbüro, das Informationszentrum Gesundheit, das Infocenter Sport und den Umweltladen bis hin zum Bauzentrum, um nur einige Beispiele herauszugreifen.

So ist es bestimmt kein Zufall, dass die Zufriedenheit der Münchnerinnen und Münchner mit ihrer Stadtverwaltung in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist. So urteilten in einer Umfrage im Auftrag der Stadt 2007 insgesamt 82 Prozent der Befragten, die Münchner Stadtverwaltung präsentiere sich als moderne Dienstleistungsverwaltung – das sind 6,5 Prozent mehr als noch bei der letzten Befragung 2005.
Sehr gut schneidet auch das Internetangebot der Stadt unter www.muenchen.de ab, das bereits von 42,9 Prozent zur Abwicklung von Behördengängen genutzt wird. Hier liegt die Zufriedenheit sogar bei 83,1 Prozent.

Einzige Schwachstelle im Bürgerservice ist die telefonische Erreichbarkeit der Stadtverwaltung. Wir werden deshalb hier die technische und personelle Ausstattung soweit verbessern, dass die Münchnerinnen und Münchner auch telefonisch den Service erhalten, den sie zu Recht von ihrer Stadtverwaltung erwarten.


**********AUSGABE 70**********

850 Jahre -München feiert mit fulminantem Programm
Als fröhliche Geburtstagsfeier für die Münchnerinnen und Münchner, aber auch für die Gäste unserer Stadt präsentiert sich das 850. Stadtjubiläum. Unter dem Motto "Brücken bauen" finden in allen Stadtteilen die vielfältigsten Veranstaltungen statt, erarbeitet und präsentiert von der Stadt München und von den verschiedenen Vereinen, Initiativen, den Bürgerinnen und Bürgern, den Künstlerinnen und Künstlern.

Das Programmbuch zum 850. Stadtgeburtstag, das jetzt vorliegt, bietet nun den umfassenden Überblick über das gesamte Angebot zu diesem denkwürdigen Jubiläum. Es wurde in 200.000 Exemplaren gedruckt und ist in der Stadt-Information im Rathaus, in der Tourist-Information im Hauptbahnhof, in den Stadtbibliotheken und in den Filialen der HypoVereinsbank kostenlos erhältlich. Alle wesentlichen Inhalte sind auch im Internet unter www.muenchen850.de abrufbar.

Aber das Programmbuch listet nicht nur die Beiträge zum 850. Stadtgeburtstag Münchens auf. Es ist gleichzeitig auch das beeindruckende Dokument einer engagierten Bürgerschaft, die mehr als 300 Projekte beisteuert und so mit viel Kreativität, Kunstsinn und Kooperationsbereitschaft das Stadtjubiläum zu einem echten Bürgerfest macht.

Mit dem fulminanten Programm festigt München seinen Ruf als führende europäische Kulturstadt. Der Bogen der Beiträge spannt sich von bodenständiger Volkskultur hin zu klassischer oder populärer Hochkultur. Von heimischen oder internationalen Folkloredarbietungen bis hin zu den eigens für das Jubiläum konzipierten Veranstaltungen der städtischen Museen, Orchester und Theater. Vieles findet erstmalig statt und wird sich so nicht wiederholen. Genießen Sie einmalige Erlebnisse: Ziehen Sie beim Altstadtringfest um das Herz der Stadt und lassen Sie sich beim Isarbrückenfest durch romantische Nächte verzaubern.

München wird um vieles reicher durch diesen runden Stadtgeburtstag. Die Stadt hat großzügige Stiftungen und großartige Projekte als Geschenk erhalten - Investitionen, die über den Tag hinaus ihre Wirkung entfalten. Das Stadtmuseum stellt in der neuen Dauerausstellung "Typisch München!" die Münchner Kulturgeschichte dar, das Valentin-Karlstadt-Musäum erstrahlt mit überarbeiteter Ausstellung in neuem Glanz, das renovierte Cuvilliés-Theater wird wiedereröffnet und das Glockenspiel im Rathausturm erklingt nach der Restaurierung schöner als je zuvor.

Die Münchner Sozialstiftung als Jubiläumsstiftung der Stadt, die Stiftung Soziales München der Stadtsparkasse und die SWM Bildungsstiftung tragen wesentlich dazu bei, dass die 850-Jahr-Feier nachhaltig positive Wirkungen auf das soziale Klima in unserer Stadt entfaltet und damit dem Motto "Brücken bauen" wirklich gerecht wird.

Mein Dank gilt allen, die aktiv zum Programm beitragen: Den Veranstaltern, den vielen Helferinnen und Helfern, ohne deren besonderen Einsatz die großen Feste im Sommer 2008 unmöglich wären und nicht zuletzt unseren Partnern aus der Münchner Wirtschaft für die großzügige Unterstützung eines Jubiläums, wie man es so nur alle 50 Jahre feiern kann.


**********AUSGABE 69**********

Familienpass: Hundert Attraktionen für sechs Euro
Ermäßigten Eintritt für die Therme Erding und das Alpamare, Preisnachlässe beim Tierpark und beim Deutschen Museum, eine exklusive Ritter-Führung im Bayerischen Nationalmuseum - all das und vieles mehr bietet der Münchner Familienpass.

Der neue Familienpass ergänzt den beliebten Ferienpass, den es natürlich auch weiterhin gibt. Anders als der Ferienpass für Kinder und Jugendliche bietet der Familienpass aber spezielle Rabatte und Angebote das ganze Jahr über und für die ganze Familie.

Insgesamt hat das Stadtjugendamt hier mehr als 100 Freizeit- und Rabattangebote zusammengestellt, die von familienfreundlichen Unternehmen und Kultureinrichtungen zur Verfügung gestellt worden sind. Auch das Jugendamt selbst organisiert für Familienpass-Inhaber spezielle Aktionen zu stark ermäßigten Preisen. Dabei steht ein Blick hinter die Kulissen der Allianz Arena ebenso auf dem Programm wie eine Besichtigungstour am Flughafen oder ein Besuch auf dem Bauernhof mit Pferden, Ziegen und Schafen.

Der Familienpass kostet sechs Euro und ist bis Ende des Jahres für maximal zwei Erwachsene mit bis zu vier Kindern bis einschließlich 17 Jahre gültig. Dabei gilt der Grundsatz: Familie ist da, wo Kinder sind. Ob nun Eltern mit ihren Kindern oder homosexuelle Partnerschaften mit Kind, ob Familien mit Pflegekindern oder Großeltern mit Enkelkindern - sie alle können den Familienpass nutzen.

Erhältlich ist er in der Stadt-Information im Rathaus (je eine Woche vor und in der ersten Woche in den Ferien, montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr), in Sozialbürgerhäusern, Jugend-, Kinder- und Freizeittreffs sowie in den Geschäftsstellen der Sparda-Bank München, die dieses Angebot durch ihr Sponsoring in Höhe von 75.000 Euro mit ermöglicht. Die Stadt München unterstützt das Angebot mit 60.000 Euro und hilft Familien so, ihr Familienbudget zu entlasten und trotzdem ein aktives Freizeitprogramm auf die Beine zu stellen.

Alle Verkaufsstellen und weitere Informationen zum Familienpass
finden Sie unter
www.muenchen.de/familienpass.


**********AUSGABE 68**********

Wohnen im Mittelpunkt
Der erfreuliche Geburtenüberschuss, die Zuwanderung von Arbeitskräften dank florierender Wirtschaft und steigende Ansprüche in Deutschlands Großstadt mit der höchsten Kaufkraft machen den Wohnungsbau in München auch in diesem Jahr zur zentralen Aufgabe der Stadtentwicklung. Um steigenden Mieten entgegenzuwirken, hat die Stadt das größte städtische Wohnungsbauprogramm in Deutschland aufgelegt: Allein bis 2011 fließen 625 Millionen Euro städtische Mittel in den Wohnungsbau. Seit meinem Amtsantritt 1993 wurden in München fast 90.000 Wohnungen fertiggestellt.

In Freiham entsteht ein neuer Stadtteil
Von großer Bedeutung ist die Entwicklung von Freiham. Im Norden des neuen Stadtteils entstehen im 1. Realisierungsschritt rund 3.500 Wohnungen. Im Süden stehen im Gewerbegebiet Flächen für die Ansiedlung weiterer Unternehmen bereit.

Kasernen werden zu Wohngebieten
Neue Flächen für den Wohnungsbau werden auch auf ehemaligen Kasernenarealen frei: Am Frankfurter Ring sollen auf dem Gelände der Funkkaserne 1.500 Wohnungen entstehen; auf dem Areal der Prinz-Eugen-Kaserne sind 1.900 Wohnungen geplant. Auch die Luitpoldkaserne wird in ein Wohngebiet umgewandelt.

Bebauung der zentralen Bahnflächen geht weiter
Fortgeführt wird die Bebauung der ehemaligen Bahnflächen zwischen Hauptbahnhof und Pasing. Am Hirschgarten werden bis Ende des Jahres 300 neue Wohnungen fertiggestellt, in einem 2. Bauabschnitt kommen später weitere 215 Wohnungen hinzu. Insgesamt entstehen in dem Stadtquartier bis 2012 Wohnungen für 3.400 Münchner.

Auch die Messestadt Riem wächst weiter
Weiter wachsen wird auch die Messestadt Riem. Im 4. Bauabschnitt werden dort 950 Miet- und Eigentumswohnungen errichtet.

Neue Wohngebiete entstehen außerdem rund um den Ostbahnhof, wo 900 Wohnungen geplant sind, auf dem Agfa-Gelände in Giesing, auf dem nach dem Abbruch des alten Agfa-Hochhauses an der Tegernseer Landstraße hinter einem Gewerberiegel 1.100 Wohnungen entstehen sollen, sowie an der Leopoldstraße. Dort macht der Großmarkt Metro dem "Leopoldviertel" mit über 200 Wohnungen, Hotels, Büros, Geschäften, Gastronomie und einer Kindertagesstätte Platz.

Mehr Lebensqualität in Pasing
Natürlich gibt es neben dem Wohnungsbau im neuen Jahr auch noch andere wichtige Entwicklungsprojekte in der Stadt: So beginnt im April der Umbau des Pasinger Bahnhofs. Hinter dem Bahnhofsgebäude entsteht parallel dazu die Nordumgehung Pasing, die das Pasinger Zentrum vom Durchgangsverkehr entlastet und damit eine Umgestaltung der Straßen und Plätze dort zulässt. Die Umbauplanungen gehen in diesem Jahr weiter.

Sendling: Neugestaltung Harras und Moschee
Attraktiver werden soll auch der Harras durch eine neue Verkehrsführung. 2008 wird dazu ein Realisierungswettbewerb durchgeführt. Und im Stadtrat soll der Billigungsbeschluss für den Bebauungsplan "Gotzinger Platz/Thalkirchner Straße" gefasst werden, der auch die Grundstücke für das Türkisch-Islamische Kulturzentrum inklusive Moschee enthält. Derzeit wird die für das Verfahren notwendige Umweltprüfung erarbeitet, die sich hier insbesondere auf Aspekte des Verkehrs, der möglichen Lärmbelastung und der Stadtbildverträglichkeit konzentriert. Man darf gespannt sein, wer sich im Stadtrat wie positioniert.


**********AUSGABE 67**********

Vorfahrt für Bus, Tram und U-Bahn
Seit Ende Oktober können die Münchnerinnen und Münchner auf 100 U-Bahn-Kilometern quer durch die Stadt fahren. Mit der Verlängerung der Linie U3 vom Olympiazentrum zum Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) wurde diese eindrucksvolle Marke jetzt überschritten. Das neue Teilstück der U3 im Münchner Norden mit den beiden Bahnhöfen Oberwiesenfeld und Olympia-Einkaufszentrum bedeutet aber mehr als nur zwei Kilometer zusätzliche Fahrtstrecke: Die schnellere Anbindung an die Einkaufsmöglichkeiten des OEZ schafft auch den Ringschluss mit der Linie U1, die bereits vor drei Jahren bis zum Olympia-Einkaufszentrum verlängert wurde, und damit zusätzliche Umsteigemöglichkeiten.

Eine weitere wichtige Verbindung wird die Linie U3 im Münchner Norden schaffen, wenn sie noch über das Olympia-Einkaufszentrum hinaus bis zum S-Bahnhof Moosach verlängert ist. Dieses knapp zwei Kilometer lange Stück mit den beiden neuen Bahnhöfen Moosacher St.-Martins-Platz und Moosach befindet sich gerade in Bau. 2010 soll der Streckenabschnitt in Betrieb gehen. Dann bietet die Linie U3 auch einen direkten Anschluss an die S1. Die Fahrtzeit zum Flughafen wird sich damit für die Bewohner des Münchner Nordens deutlich verkürzen - ganz ohne teuren Transrapid.

Aber nicht nur in den Ausbau der U-Bahn, deren Netz allein in den vergangenen 15 Jahren um über 30 Kilometer angewachsen ist, investiert die Stadt. Auch das Trambahn-Netz wächst. Die Bauarbeiten für die neue Linie 23 in die Parkstadt Schwabing laufen. Highlight der neuen Trasse: An der Schenkendorfstraße wird eigens eine 84 Meter lange Tragseil-Brücke über den Mittleren Ring errichtet, die neben der Straßenbahn auch von Fußgängern und Radlern genutzt werden kann. Bis Herbst 2009 sind die Bauarbeiten für die neue Trambahnlinie abgeschlossen, die dann eine schnelle Anbindung der Parkstadt an die Innenstadt schafft. In nur acht Minuten ist man mit der 23er vom Frankfurter Ring aus an der Münchner Freiheit.

Schnell voran kommt man mit der Trambahn generell, denn auf allen Linien fährt die Tram auf der "grünen Welle". Per Funksignal erhält sie dank der Tram-Beschleunigung überall freie Fahrt.

Vorfahrt haben auch immer mehr MVG-Busse, nicht nur auf den knapp 21 Kilometern an Busspuren, die auf den Straßen der Stadt markiert sind. Auch die Buslinien werden durch entsprechende Ampelschaltungen nach und nach beschleunigt. Die MetroBus-Linien 52 und 58 beispielsweise fahren bereits auf der "Überholspur". Insgesamt profitieren bereits heute über 100 Millionen Fahrgäste jährlich von der Beschleunigung von Bus und Tram.

Die MVG-Busse gehören zudem in punkto Umweltfreundlichkeit zu den Spitzenreitern in Deutschland. Über 90 Prozent sind mittlerweile mit Partikelfiltern ausgestattet, die den Schadstoffausstoß erheblich reduzieren.

Das MVG-Netz wird immer attraktiver - und dieses Angebot kommt bei den Münchnerinnen und Münchnern an, wie die Entwicklung der Fahrgastzahlen zeigt: 475 Millionen Fahrgäste zählte die MVG in U-Bahnen, Trambahnen und Bussen im vergangenen Jahr - ein stolzes Plus von 13 Prozent!


**********AUSGABE 66**********

München bleibt auf U-Bahn-Kurs
Mit der Verlängerung der U 3 vom Olympiazentrum zum Olympia-Einkaufszentrum, die im Oktober eröffnet wird, überschreitet die Gesamtlänge des Münchner U-Bahn-Netzes noch in diesem Jahr die 100-Kilometer-Marke. Zusätzliche Bedeutung erhält der Streckenabschnitt zwischen Olympiazentrum und OEZ durch die weitere Verlängerung der U 3 bis Moosach, für die wir vor kurzem mit dem feierlichen Tunnelanstich die bergmännischen Arbeiten starten konnten.

Voraussichtlich ab 2010 wird die U-Bahn dann bis nach Moosach fahren, über 17.000 Einwohner und mehr als 10.000 Arbeitsplätze im direkten Einzugsgebiet erhalten dann eine optimale öffentliche Verkehrsverbindung Richtung Olympiapark, Schwabing und in die Innenstadt. Am Kreuzungsbahnhof "Olympia-Einkaufszentrum" entsteht eine Umsteigemöglichkeit zur U 1, am Bahnhof Moosach wird zudem eine wichtige Verknüpfung zur S-Bahn hergestellt. Diese Vernetzung mit der Flughafenlinie S 1 ist mit Sicherheit ein realistischeres und sinnvolleres Projekt der Airport-Anbindung als der Transrapid - die Einwohner des Münchner Nordwestens müssten ohnehin zuerst umständlich in die Innenstadt zum Hauptbahnhof fahren, um die Magnetschwebebahn zu erreichen.

Gerade der verkehrstechnisch früher eher vernachlässigte Münchner Norden wurde in den letzten Jahren immer besser an das Münchner U-Bahn-Netz angeschlossen. Die U 1 fährt seit der Eröffnung der ersten Hälfte dieses U-Bahn-Kreuzungsbauwerkes im Oktober 2004 bis zum Olympia-Einkaufszentrum. Der 4,4 Kilometer lange neue Streckenabschnitt der U 6 zwischen Garching-Hochbrück und Garching-Forschungszentrum ermöglicht den Garchinger Bürgern wie auch den Studenten der Technischen Universität nun eine bequeme und umsteigefreie Fahrt mit der U 6 in die Münchner Innenstadt.

Insgesamt bedeuten die 100 Kilometer U-Bahn-Netz, die in diesem Jahr erreicht werden, eine Steigerung von über 50 Prozent seit 1992, als es mit Abstellanlagen 65 U-Bahn-Kilometer in München gab. Seitdem kamen folgende Streckenverlängerungen hinzu:
· 1993: U 6 zum Klinikum und U 2 zum Hasenbergl
· 1994: U 6 nach Fröttmaning
· 1995: U 6 bis Garching-Hochbrück
· 1996: U 2 bis Feldmoching
· 1997: U 1 zum Mangfallplatz
· 1998: U 1 zum Westfriedhof
· 1999: U 2 zur Messestadt Ost
· 2003: U 1 zum Georg-Brauchle-Ring
· 2004: U 1 zum Olympiaeinkaufszentrum
· 2006: U 6 bis Garching-Forschungszentrum

Dabei wurden 29 neue U-Bahnhöfe eröffnet, die wegen ihrer architektonischen Qualität häufig international Aufsehen erregten. Die neue Fahrzeug-Generation der Münchner U-Bahn (insgesamt 18 Züge) begeistert mit ihrem modernen Design und Komfort die Fahrgäste.

München hat heute die höchste Angebotsdichte im öffentlichen Nahverkehr unter allen deutschen Großstädten. Fachleute haben ausgerechnet, dass sich in München im Schnitt alle 481 Meter eine Tram-, alle 515 Meter eine Bushaltestelle und alle 949 Meter ein U-Bahnhof befinden. Allein in den letzten zehn Jahren steigerte die Stadt ihr Leistungsangebot bei U-Bahn, Tram und Bus um 14 Prozent. Das Fahrgastaufkommen ist in diesem Zeitraum fast im gleichen Ausmaß gestiegen, 2006 wurde mit 475 Millionen Fahrgästen im Jahr sogar eine neue Rekordzahl erreicht. So wird verständlich, was auch Befragungen immer wieder ergeben: Die Münchnerinnen und Münchner sind mit ihrem öffentlichen Nahverkehr besonders zufrieden.


**********AUSGABE 65**********

München: Rekorde im Wohnungsbau
Das Ziel ist ehrgeizig: Bis 2011 sollen in München Jahr für Jahr 7.000 neue Wohnungen entstehen – davon 1.800 im geförderten Wohnungsbau. 625 Millionen Euro stellt allein die Stadt dafür zur Verfügung, dazu kommen noch staatliche Zuwendungen. Das ist das größte kommunale Wohnungsbauprogramm in ganz Deutschland.

Und wir sind auf einem guten Weg, unsere ehrgeizigen Ziele auch umzusetzen. Kürzlich konnten wir auf der Theresienhöhe Richtfest für das größte Wohnungsbauprojekt auf dem ehemaligen Messegelände feiern, das allein fast ein Viertel des gesamten Wohnungsbauvolumens in dem neuen Stadtteil ausmacht: Theresienhöhe3. In 16 Wohngebäuden entstehen dort insgesamt 319 öffentlich geförderte Mietwohnungen, in denen Normalverdiener und besonders auch Familien mit Kindern ein bezahlbares Zuhause finden werden. Bezugsfertig werden die Neubauten im kommenden Jahr.

Theresienhöhe3 ist zugleich das komplizierteste Bauprojekt auf dem ehemaligen Messegelände, denn es musste auf dem Fundament der ehemaligen Messetiefgarage errichtet werden. Der Abriss des dreigeschossigen Tiefbauwerks wäre technisch und wirtschaftlich nicht machbar gewesen. So blieb nur Sanierung und Überbauung.

Das komplizierte Projekt hat natürlich auch seinen Preis: Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften GEWOFAG und GWG investieren 60 Millionen Euro in den Bau der Wohnungen. Und damit diese Wohnungen zu einem für Familien mit Kindern tragbaren Preis angeboten werden können, gibt die Stadt weitere Finanzhilfen von rund 4,2 Millionen Euro. Die Sanierung der Tiefgarage bezuschusst die Stadt darüber hinaus mit 11,8 Millionen Euro. Neben 500 Stellplätzen bieten die drei Untergeschosse der Garage künftig Raum für den Oktoberfestbauhof, für ein Kunstdepot der Lenbachgalerie sowie weitere Lagerräume, unter anderem für die Kammerspiele.

Insgesamt wurden seit dem Umzug der Messe nach Riem vor knapp zehn Jahren auf dem 47 Hektar großen Areal hinter der Bavaria 1.400 Wohnungen sowie Büros für 4.000 bis 5.000 Beschäftigte geschaffen. Es ist ein lebendiger und attraktiver neuer Stadtteil entstanden mit einer gesunden Mischung von Wohnen, Arbeiten und viel Grün – mit dem Bavariapark als grünem Herzstück.

Und das ehemalige Messegelände ist kein Einzelfall: So wird etwa auf den ehemaligen Bahnflächen entlang der Achse Hauptbahnhof – Laim – Pasing ebenfalls kräftig gebaut: Im Arnulfpark werden allein in diesem Jahr Wohnungen für mehr als 2.000 Bewohner errichtet. Und für das neue Stadtquartier „Am Hirschgarten“ konnte ich vor wenigen Wochen den ersten Spatenstich setzen. Auf 59 Hektar sollen hier in allerbester Lage Wohnungen für 6.000 Menschen sowie 6.000 Arbeitsplätze entstehen – inklusive einer Erweiterung des Hirschgartens. Alles in allem sollen auf der Entwicklungsachse zwischen Hauptbahnhof und Pasing Wohnungen für 15.000 Bewohner sowie 18.000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Mit seinen zahlreichen Wohnungsbauprojekten wird München auch weiterhin Deutscher Meister im Wohnungsbau bleiben – und das ist auch notwendig: Denn München wächst, während andere Städte schrumpfen – was am erfreulichen Geburtenüberschuss in unserer Stadt liegt, aber auch am Zuzug von Arbeitskräften, die in der Wachstumsregion München Jobs finden.


**********AUSGABE 64**********

Brücken bauen! Bauen Sie mit – Tragen Sie zum Festprogramm “850 Jahre München”bei!
München feiert im Jahr 2008 seinen 850. Geburtstag. Auf dem Programm stehen Highlights, die es in München so noch nie gab – zum Beispiel eine künstlerische, spielerische und sportliche Zeitreise auf dem Altstadtring oder romantische Isarbrückenfeste – und vielfältige Veranstaltungen aller Institutionen und Bevölkerungsgruppen, von der Hochkultur bis zum kleinen Verein. Das Stadtmuseum wird die neue Dauerausstellung „Typisch München!“ eröffnen, das Valentin-Karlstadt-Musäum in neuem Glanz erstrahlen, das Glockenspiel im Rathaus neuen Wohlklang verbreiten, der Freistaat die Renovierung des Cuvilliéstheaters abschließen und die „Stiftung Soziales München“ der Stadtsparkasse ihre ersten Hilfen für Bedürftige ausschütten. 850 Jahre sind in Europa kein so erstaunliches Alter für eine Stadt.

Erstaunlicher ist schon, wie sich München von einem Klosterberg zu einer der erfolgreichsten Metropolen in Deutschland und Europa entwickelt hat. Unsere Stadt ist Synonym geworden für kulturellen Glanz und Wirtschaftskraft, wissenschaftliche Leistungen und großartige Sportveranstaltungen. Diese Entwicklung verdankt sie ihrem besonderen Menschenschlag: bayerisch großstädtisch, offen, herzlich und tolerant, bodenständig und dennoch am Puls der Zeit.

Besonders wichtig ist mir deshalb, dass der Stadtgeburtstag unter möglichst großer Beteiligung der Münchnerinnen und Münchner vorbereitet und durchgeführt wird. Insgesamt über 1.100 Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Vereinen, Schulen, Kirchen und vielen anderen Gruppen der Stadtgesellschaft haben bereits in fünf Großveranstaltungen über die Beteiligungsmöglichkeiten diskutiert. Aber selbstverständlich kann sich auch weiter jede Münchnerin und jede Münchner mit eigenen Ideen einbringen.

Gesucht werden originelle und ausgefallene Ideen für Projekte, Veranstaltungen, Auftritte oder Veröffentlichungen. Das Spektrum der Darstellungsmöglichkeiten ist so vielfältig wie das städtische Leben selbst:

Musik, Tanz, Theater, Literatur, Sport, Spiel, Film, Ausstellungen, Wissens-oder soziale Projekte. Die Veranstaltungen sollten in dem vom Stadtrat vorgegebenen Zeitraum von Pfingsten bis Mitte September 2008 liegen. Es können Projekte in den einzelnen Stadtteilen durchgeführt werden oder unter bestimmten Voraussetzungen in die Gestaltung des Altstadtringfestes eingebracht werden. München hat sich bei allem Fortschritt sein menschliches Maß bewahrt. Diese menschliche, soziale Dimension unserer Stadt wird vom Motto des 850.

Stadtgeburtstags aufgegriffen: Brücken bauen – zwischen Menschen verschiedener Herkunft, Religion, Hautfarbe, Generation oder Neigung, Jung und Alt, Arm und Reich. Damit der Stadtgeburtstag eine runde Sache wird, sollten sich die Projekte mit dem Motto auseinandersetzen.

Alle Informationen zu den Beteiligungsmöglichkeiten sind in einem „Leitfaden Bürgerbeteiligung“ zu finden, der in der Stadt-Information im Rathaus erhältlich ist. Er ist außerdem unter www.muenchen850.de im Internet abrufbar, wo auch ein elektronisches Anmeldeformular für Projekte zum Stadtgeburtstag zur Verfügung steht. Die Anschrift des Projektbüros lautet: Referat für Arbeit und Wirtschaft, Projektbüro 850. Stadtgeburtstag, Herzog-Wilhelm-Straße 15, 80331 München.

In München sind unendlich viel Kreativität, Wissen, Humor und Kunstsinn versammelt. Tragen Sie aktiv zum Programm bei, damit wir das 850.

Gründungsjubiläum unserer Stadt mit einem typisch münchnerischen Fest feiern können!


**********AUSGABE 63**********

Jahresvorschau: Höhepunkte 2007
Fußball-Weltmeisterschaft, Papstbesuch, Synagogeneinweihung - ein Großereignis jagte im vergangenen Jahr das nächste. Ein solches Feuerwerk an hochkarätigen Events werden wir wohl so schnell nicht wieder erleben. Doch auch im Jahr 2007 ist der Kalender gut gefüllt mit wichtigen Eröffnungen, Jubiläen und Veranstaltungen.

Eröffnung des Jüdischen Museums
Am 22. März wird das Jüdische Museum auf dem Jakobsplatz im Herzen der Stadt eröffnet. Die Bausumme beläuft sich auf 14,5 Millionen Euro. Neben einer Dauerausstellung zur jüdischen Geschichte und Kultur in München wird das städtische Museum Wechselausstellungen zeigen und sich verschiedenen Sammlungen widmen. Die Arbeiten für die Platzgestaltung beginnen im Frühjahr 2007 nach Fertigstellung von Gemeindezentrum und Museum: Der Asphalt wird durch grauen Granit ersetzt, 22 Bäume und etwa 15 Bänke schaffen Aufenthaltsqualität. Vor dem Ignaz-Günther-Haus wird ein Brunnen angelegt. Südlich der Synagoge entsteht ein attraktiver Spielplatz. Die Arbeiten sollen bis Ende 2007 abgeschlossen sein.

200 Jahre Viktualienmarkt
Seinen 200. Geburtstag feiert der Viktualienmarkt am 2. Mai 2007. Mit seinen 140 Händlern und seinem ganz besonderen Flair ist er ein Wahrzeichen Alt-Münchens, die Münchner lieben ihn, für Touristen ist er eine Attraktion. Das Jubiläum wird über mehrere Monate gefeiert, unter anderem mit einem Festakt am 2. Mai, mit dem Fischertag am 1. Juni, dem Sommerfest am 4. August, dem Gärtnertag am 7. August und dem "Promi-Wiegen" am 13. Oktober.

Deutscher Städtetag in München
Vom 22. bis 24. Mai ist die Landeshauptstadt München Gastgeberin der Hauptversammlung des Deutschen Städtetages. Als Präsident des kommunalen Spitzenverbandes werde ich rund 1.500 Delegierte und Gäste der 214 Mitgliedsstädte und des öffentlichen Lebens begrüßen. Schwerpunkt der Tagung im Kulturzentrum Gasteig wird der demografische und soziale Wandel mit seinen Auswirkungen auf Städte und Gemeinden sein.

Velo-city-Konferenz in München
Zusammen mit der European Cyclist`s Federation, dem Europäischen Dachverband nationaler Fahrradverbände, wird die Stadt München vom 12. bis 15. Juni die große europäische Radverkehrs-Konferenz `Velo City 2007` veranstalten. Erwartet werden gut 700 Teilnehmer aus über 40 Nationen. Der Kongress bietet die Möglichkeit, die Bedeutung des Radverkehrs für die Mobilität in Städten hervorzuheben und zugleich die vielfältigen erfolgreichen Münchner Beispiele bekannt zu machen. Bis zur Konferenz arbeitet die Stadt an weiteren konkreten Verbesserungen. Zum Beispiel werden Radrouten mit neuen, leichter lesbaren Schildern ausgestattet.

Ruder-Weltmeisterschaft 2007 in München
Vom 26. August bis 2. September trifft sich die Elite der Ruderer zur Weltmeisterschaft in München. Auf der Regattastrecke Oberschleißheim rudern 1.200 Athleten um die Titel. Diese bringen rund 10.000 Betreuer, Angehörige und Freunde mit. Zu den Wettkämpfen werden über 30.000 Zuschauer erwartet.

Eröffnung BMW Welt
Im Sommer 2007 eröffnet BMW mit der BMW Welt das wohl spektakulärste und kühnste Bauwerk in diesem Jahr. Hier soll die Fahrzeugübergabe an Kunden als unvergessliches Erlebnis gestaltet werden. Zudem wird die BMW Welt ein Forum für Konzerte, Ausstellungen und Lesungen. Dank der geschwungenen Dachlandschaft erhält München in Ergänzung zum BMW Hochhaus und der „Schüssel" des BMW Museums ein weiteres markantes architektonisches Zeichen.


**********AUSGABE 62**********

Die Stadtsparkasse kulturell und sozial engagiert
Die Stadtsparkasse München – die Bank unserer Stadt - ist für die Stadtgesellschaft nicht nur durch ihren wirtschaftlichen Erfolg, Kundenservice und Mittelstandsförderung wertvoll, sondern auch durch ihr soziales und kulturelles Engagement. Mit insgesamt 3,3 Millionen Euro unterstützten die Stadtsparkasse und ihre Stiftungen im Jahr 2006 fast 200 wichtige kulturelle und soziale Projekte in München – diese hoch erfreuliche Sozialbilanz des Kreditinstituts konnte ich als sein Verwaltungsratsvorsitzender kürzlich gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Harald Strötgen vorlegen.

Ob wirtschaftlich, sozial oder kulturell – ohne das Engagement der Stadtsparkasse wäre vieles in unserer Stadt nicht mehr möglich. Die neue, großzügige "Stiftung Soziales München" der Stadtsparkasse zu


         
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